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Selbständig ohne Konkursgefahr

Laut einer aktuellen Umfrage des IMAS Instituts in Österreich sind rund 80% der Bevölkerung überzeugt, dass Unternehmer wichtig sind für das Land. Rund 25% der Befragten kann sich auch vorstellen, selbst ein Unternehmen zu gründen. Die Hauptmotivation dafür ist der Umstand, sein eigener Chef zu sein. Der Grund, der dann doch davon abhält, sich selbständig zu machen, ist das mögliche Konkursrisiko. Ich gehe einmal davon aus, dass die Zahlen auch in Deutschland und der Schweiz ähnlich sind.

Diese Umfrage geht wahrscheinlich auch davon aus, dass sich die Befragten selbständig machen möchten und nicht als Unternehmer im Sinne von Robert T. Kiyosaki. Es geht also um die linke Seite des Cashflow-Quatranten. Der klassische Selbständige hat natürlicherweise ein hohes Konkursrisiko, vor allem zu Beginn der Tätigkeit. Das ist auch der Grund, warum viele Unternehmen auch in den ersten Jahren wieder vom Markt verschwinden. Zum finanziellen Risiko kommt noch der psychische Druck und die vielen Überstunden, die vor allem in der Startphase möglicherweise anfallen.

Es stellt sich daher die Frage:“Gibt es eine Alternative zur herkömmlichen Selbständigkeit mit Konkursrisiko?“

Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares „Ja“.

Network Marketing als Alternative

Ich kenne beide Seiten der Selbständigkeit. Die ersten 12 Jahre war ich klassischer Unternehmer mit mehreren Angestellten, Pachtzahlungen, Behördenauflagen etc. Unterm Strich ist nicht allzuviel übrig geblieben und auch einige Beziehungen sind daran zerbrochen. Zusätzlich sind in den letzten 15 Jahren auch noch etliche behördlichen Auflagen, Kosten etc. dazugekommen und meine Antwort auf die Frage:“Würdest du dich heute noch einmal selbständig machen?“ hat heute folgende Antwort:“Ja, aber nicht mehr im klassischen Sinn, da mir das ein zu hohes Risiko darstellt.“ Für alle Leser, die noch nicht genau wissen, was Network Marketing ist, hier ein kurzes Video dazu:

Klassische Selbständigkeit vs. Network Marketing

Folgend möchte ich einige Punkte aus eigener Erfahrung zu den beiden Möglichkeiten gegenüberstellen.

Klassische Selbständigkeit

  • Erstinvestitionen: ich musste eine Ablöse bezahlen für das Inventar – rund 25.000,- Euro
  • monatliche Pacht: rund 1000,- Euro zzgl. Strom und BK
  • monatliche Personalkosten inkl. SV-Abgaben: rund 5000,- Euro
  • AKM (Musikabgabe): 250,- Euro pro Monat

Das sind nur die Kosten für die Fixausgaben. Dazu kommen noch variable Abgaben wie Steuern und Gemeindeabgabe. Wobei die Getränkeabgabe in der Zwischenzeit weggefallen ist. Es ist jedoch klar erkennbar, dass es rund 6000,- bis 7000,- Euro pro Monat waren und das bei einem Lokal mit einem Fassungsvermögen von nicht einmal 100 Personen. Wenn bei diesen Fixkosten einige Wochen nichts hereinkommt, dann steigt die Konkursgefahr mit jedem Öffnungstag.

Network Marketing

Seit dem Ende meines Gastrobetriebs im Jahre 2000 bin ich im Network Marketing tätig. Einen Teil davon nebenberuflich, einen Teil davon hauptberuflich. Da ich vor kurzer Zeit die Firma gewechselt habe, derzeit wieder nebenberuflich. Der Aufbau geht nicht von heute auf morgen und ich baue auch ein komplett neues Team auf und werbe keine Partner des alten Unternehmens ab. Das ist auch das Interessante im MLM – der nebenberufliche Start. Jeder Interessent kann einmal vollkommen unverbindlich und ohne Risiko hineinschnuppern und hat trotzdem noch das fixe Einkommen aus dem Hauptberuf. Hier nun die Kosten für mein MLM-Geschäft:

  • Erstinvestition: 25,- Euro für die Registrierung und ein paar Produkte zum Kennenlernen. Diese hätte ich sonst sowieso woanders gekauft.
  • Miete oder Pacht: 0,- Euro, da ich alles von zu Hause aus erledige
  • Personalkosten: 0,- Euro
  • Weitere Kosten: ein Laptop, ein Handy und einen Facebook-Account – diese Dinge sind schon vorhanden

Fairerweise muss ich noch die Kosten für Fortbildung in den letzten Jahren anführen. Diese fallen aber auch in jedem anderen Job an, wenn man vorne dabei bleiben möchte. Das ist also kein verlorenes Geld und waren bzw. sind Investitionen in meine Person, die mir auch in vielen anderen Bereichen geholfen haben. Außerdem kann mir das kein Mensch wegnehmen.

Fazit

Wenn man die beiden Kostenaufstellungen vergleicht, dann kann nicht bestritten werden, dass herkömmliche Selbständigkeit mit einem hohen Konkursrisiko behaftet ist. Noch dazu kommen die Behördenauflagen, das Personalproblem und der Streß, der oft auch auf die Gesundheit geht. Ich kenne keinen Networker, der an Burn-out leidet! Es ist auch noch kein Networker wegen der Einstiegskosten in Konkurs gegangen.

Wer sich also mit dem Gedanken beschäftigt sein eigener Chef zu werden, der sollte sich auf jeden Fall auch mit dem Geschäftsmodell „Network Marketing“ auseinander setzen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest oder in meinem Team dabei sein willst, dann schreibe mir über das Kontaktformular.


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